Interview

10 Fragen an Izumi

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Fast alles oder tatsächlich alles im Leben ist Kunst, wenn der Betrachtungswinkel in dieser Richtung stimmig ist. Diese Betrachtungsweise eröffnet mir Tag für Tag neue Ideen, Eindrücke und Motive. Ich muß diese Eindrücke umsetzen und das geht bei mir momentan am besten mittels Fotografie und Malerei.

Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?

Offenen Auges durch meine Umwelt gehen; wenn dann noch Herz und die anderen Sinne mitagieren, bekomme ich mehr Eindrücke als ich verarbeiten kann.

Wo entstehen Ihre Kunstwerke?

Spontan aus dem Wunsch heraus, etwas ausdrücken zu wollen. Bei der Fotografie mittlerweile zur Nachbearbeitung am Computer, bei meiner Malerei an der Staffelei oder in Draufsicht mit Ölfarbe, Acryl, Tusche sowie mit Pinsel, Messer und/oder Airbrush.

Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?

Als sogennannter Autodidakt. Wenn ich mich mittels eines Mediums künstlerisch ausdrücken möchte, bringe ich es mir selbst bei.

Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?

Wichtig ist nicht, was jemand sagt oder schreibt, wichtig ist für mich, wenn ich bei meinem Gegenüber ehrliches Verstehen spüre, natürlich ist es schön, wenn auch Anerkennung mitschwingt.

In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?

Es geht auch in drei Worten: Herausforderung, Erfüllung, Zufriedenheit.

Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?

Fotografie: digitale Verarbeitung, die Umsetzung meiner Motive kann auf kleinem Raum erfolgen. Malerei: klassische Technik mit Pinsel, Öl- und Acrylfarben, daneben aber auch Airbrushtechnik und alles, was mir je nach Motiv in die Finger kommt. Das deshalb, weil ich mich in der Wahl der zu benutzenden Materialien nicht einschränken möchte.

Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?

Ich brauche so lange, bis es fertig ist. In der Regel zwischen einer Woche und eineinhalb Jahren.

Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?

Ja, sehr stark Kandinsky, die blauen Reiter im weiteren Sinne, Picasso, Dali und van Gogh

Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?

Kunst ist für mich eine Form des Miteinander, eine Mitteilungsform, die keine Grenzen kennt, die alle Barrieren überwinden kann, unabhängig vom Alter und dem kulturellen und sozialen Status; Kunst bedeutet für mich eine Form von Freiheit.