Beschreibung
"Vom Unsteten frei"
Wo sich das Gestern im Wasser bricht,
und Wellen die eigene Gestalt verwirren,
da sucht die Seele ihr wahres Licht,
fernab von allem eitlen Irren.
...
Das grobe Leinen, schwer und nass,
die Hände tief im kühlen Grund –
es schwindet der Welt unnützer Hass,
es schweigt der Sorgen bitt’rer Mund.
...
Was trübe war, darf nun verfließen,
im weißen Raum, der keine Grenzen kennt.
Ein neues Werden darf entsprießen,
wenn man sich still vom Unsteten trennt.