Künstler
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Toischer
Mitglied seit 2007

10 Fragen an Toischer

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Seit meiner Kindheit habe ich imer gern und viel gezeichnet oder gemalt.Ein Schlüsselerlebnis war: In der 2. oder 3. Klasse der Volksschule besuchte ich eine Ausstellung mit Bildern von Schülern der 8. Klasse. Dort sah ich ein Bild Sonnenuntergang. Mein Ergeiz war gweckt. Ich schaffte es dann bereits in der 4. Klasse.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Ich denke immer in Bildern. Habe ich eine Idee, so versuche ich sie nicht in Worten, sondern in Bildern - teils in allgemein verständlichen Symbolen oder Gedankenbildern die in einer Reihenfolge neben oder hintereinander die man wie ein Buch lesen kann. 1. Seite, 2. Seite usw.Protest gegen Ungerechtigkeit und einen Blick hinter die Kulissen.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Meine Bilder enstehen im Atelier. Die in der freien Landschaft Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen entstanden sind benötige ich, oft auch nur Teile davon, für meine Bilder im Atelier.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Zu 90% durch Selbststudien. Zum Phantastischen Realismus der Wiener Schule bin ich mit ca. 15 Jahren durch meinen Wiener Freund Wolfgang Weitzdörfer, der damals auf die Akademie in Wien gegangen ist.Vieles habe ich durch Beobachtung selbst mir erarbeitet. Als mir jemand die Perspektive erklären wollte sagte ich, diese Gesetze kenne ich schon.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Bei meiner ersten Ausstellung: Es bildete eine Talent sich in der Stille. Jedes Bild wäre ein Juwel für einen Sammler, eimalig, unverkennbar ein Werk von H. Toischer.Vor einigen Jahren: Was ich an ihnen bewundere, sie lassen sich nicht vom Kunstmarkt manipulieren malen was IN ist.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Es ist mir ein Bedürfnis meine Gedanken in Bildern umzusetzen. Wenn ich eine Zeitlang nicht künstlerisch tätig sein kann werde ich nervös und unausgeglichen.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Malerei: Aquarell, Acryl, Öl, Eitempera, Pastell, Mischtechniken. Maltechnische Experimente.Zeichnug: Blei,-Farbstifte, Tusche, Tinte usw.Drucktechnik: Radierung, Offsetlitho vor Ort direkt auf die Offsetplatte zeichnen.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Unterschiedlich je nach Technik - Skizzen: Minuten bis Stunden.Mischtechnik, Ölbilder 1 bis 4 Wochen oder auch länger.Tuschzeichnungen mit 0,13 mm Rapidograph in PUNKTIERMANIER ca. 2 bis 3 Wochen täglich ca. 2 Stunden mit Fadenzählerlup.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Wie bereits erwähnt die Künstler der Wiener Schule des Phantastischen Realismus sowie die Surrealisten.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Es ist wichtig, dass man die Bilder eines Künstlers, mit dem man sich beschäftigt, unter vielen anderen herausfindet. Es muß was einmaliges, noch nie gemaltes oder gezeichnetes sein. Der Käufer muß sicher sein, dass er was einmaliges erworben hat.