Mariola Wloch
Mitglied seit 2006

10 Fragen an Mariola Wloch

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Als kleines Mädchen konnte ich in unserem Hof-Garten oft einen angehenden Künstler bei der Erschaffung seiner Zeichnungen beobachten. Eines Tages bekam ich von ihm einen Bleistift und ein Blatt Papier. So sind meine ersten Blumenzeichnungen entstanden. Als ich dann einen Künstler J.Puciata, bei der Entstehung seiner Ölgemälde sah, wusste ich...
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Meine künstlerische Inspiration ist der Gedanke, das Gefühl, die Seele. Meine Lieblings-Meister sind u.a.: P. Klee, W. Kandinsky, S.Dali und F. Hundertwasser. Ich bewundere ebenfalls die Werke von CarlW. Röhrig. Aber auch die Weisheit der Naturvölker und Symbole sind Quellen meiner Inspirationen. Motive, - es ist das Leben und meine Fantasie.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Meine Kunstwerke entstehen in meiner Wohnung, wo ich einen Raum als mein Atelier nutze. Die Skizzen und Notizen für die Werke tue ich allerdings allerorts.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Ich malte und lernte durch Versuche, Experimente und mit Hilfe von Fachbüchern. Seit 1997 nehme ich regelmäßig an Kursen und Fortbildungen teil, u.a. bei der Künstlerin Gisela Rettig-Nicola aus Worpswede. Im Jahre 2000 absolvierte ich das Kunst-Fernstudium an der Axel-Andersson-Akademie in Hamburg.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Oh, es ist so viel, eigentlich alles. Jedes Wort - positive Kommentare & konstruktive Kritik - ist für mich bedeutungsvoll. Nur so kann ich mich weiterentwickeln. Wenn meine Bilder eine "harmonische Atmosphäre verbreiten, die Menschen erfreuen, beglücken, unterhalten" und vielleicht auch "zum Nachdenken inspirieren", dann ist dies das Wichtigste!
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
In meiner Schaffenstätigkeit versuche ich meine Realität, meine Gefühle und Gedanken auf die Leinwand zu bringen, wo der Prozess der Filtrierung und Sublimation in die Kunst stattfindet. Das Malen und Kreieren sind ein wesentlicher Teil von mir - meine Leidenschaft - mein Leben!!! Mein Motto: Es tut mir gut, ein Künstler zu sein!
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Öl, weil ich mit dessen Farben länger improvisieren kann. Acryl, weil diese Farben schneller trocknen und mich auf ganz andere Art und Weise fordern. Collage, weil das Experimentieren mit verschiedenen Materialien mich zum Finden der eigenen Ausdrucksform von Gefühlen, Sehen, Erleben der inneren und äußeren Welt, führte.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Es ist unterschiedlich und hängt davon ab: wie groß es ist; ob ich mit einer Skizze arbeite, oder das ein Experiment ist; welche Farben und Materialien ich benutze und, und, und... Aber die reine Arbeitszeit für ein Kunstwerk bewegt sich zwischen 10 und 60 Stunden.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Tanz und Musik z.B. sind auch Künste, ich habe beides gelernt. Aber durch viele Gemälde großer Künstler fand ich diese Ausdrucksart, um mich mitzuteilen, am Schönsten. Meine Kunst haben ganz viele Menschen beeinflusst. Sonst kann ich nur sagen: meine Farbe ist BUNT, das bin ich.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Ob ich vielleicht lieber was anderes machen würde? Nein! Jeder Schaffensprozess ist für mich eine Expedition ins Innere meiner Seele, die meine Wahrnehmung erweitert. Es bringt mich ins Gleichgewicht, zu innerer Harmonie und zu einem Bewusstseinzustand, das ich Glück nenne.