L Schroeder
Mitglied seit 2010

10 Fragen an L Schroeder

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Irgendwann um 1975 hab ich etwas gemalt. Es hat jemanden gefallen, der es dann von mir zur Hochzeit geschenkt bekam. Von da an hab ich immer neues versucht. Sehr viele Mißerfolge aber auch viele Erfolge haben mich begleitet. Die Mißerfolge haben mich angetrieben und treiben mich heute noch an. Lieber scheitern als nicht das Äußerste zu versuchen!
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
In der Regel sind meine Gefühle Inspiration. Hier spielt alles eine Rolle, wie Freude, Trauer, Wut usw.! Meine Gefühle sind die wichtigsten Motivfinder. Weiterhin bietet das Leben so viele Möglichkeiten sich ausdrücken zu können.Jede Erfahrung, jedes Gefühl sollte festgehalten werden, egal ob als Fotografie, Gemälde oder Skulptur! Jede Form ist ok!
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Meine Werke entstehen oft unterwegs im Kopf,die ich möglichst als Skizze festhalte. Einen Skizzenblock hab ich fast immer dabei und halte damit die Grundgedanken fest Die Durchführung der Gedanken erfolgt dann im 90 qm eigenen Atelier. Oft wird dann die Nacht zum Tag und umgekehrt.24 Stunden im Atelier sind keine Seltenheit, die Frau ermahnt oft!
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Ich bin Autodidakt,nehme auch Kritik an! Nur werde ich mich und die Art der eigene Darstellung nie verändern. Doch ich bestimme die Zeit wann die Veränderung stattfindet. Das ist mein Leben,meine Gedanken, meine Gefühle.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Es wurde ein Bild verkauft.Der Auktionator bekam folgende Mail: Zitat: Ich bin begeistert! Also nicht nur Kritik, auch Lob spornt an. Wobei Kritik wichtiger ist als Lob. Zuviel Lob macht gleichgültig, faul und überheblich! Ungeachtet der Kritik bleibt die eigene Ansicht zum Werk wichtiger, da Emotionen eine große Rolle spielen! Gefühl spielt mit!!
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Für mich ist Kunst wie ein Traum.Ich verarbeite durch die Darstellung meine Gefühle.Gefühle soll man zeigen, durch Wort und Bild!Jede Darstellung der Emotion ist Kunst.Weint oder lacht ein Mensch, ist es einmalig! Diese Darstellung nur mit Tränen auf grosser Fläche kann Kunst sein-man muß es nur sehen, erleben und leben!Jede Bewegung ist Kunst.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Öl, Acry, Pinsel und Spachtel gelegentlich auch nass in nass!Ich ziehe im Moment Acrylfarben vor, weil diese schneller trocknen.Je nach Laune und Zeit wechsel ich die Technik, ich lege mich nicht fest.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Das ist erst ein mal abhängig von der Größe und Thema des Bildes.So pauschal kann man diese Frage nicht beantworten.Ich will mal versuchen auf diese pauschale Frage pauschal zu antworten:"von 3 - 4 Stunden * von 1 - 3 Tage * von 3 - 4 Wochen * manches dauert ein Leben lang!Manches Projekt kann nie fertig werden, da ich nicht unsterblich bin!
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Jeder Mensch den ich kannte oder kenne beeinflusste mich!Besonderen Wert lege ich auch auf das Urteil von Kindern.Kinder sind wirklich neutral, sie sagen ehrlich ihre Meinung. Wenn sie etwas schön finden, sagen sie schön - finden sie etwas doof, sagen sie doof! Natürlich haben Kinder eine andere Sichtweise,sie sind aber ehrlich!!
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Was ich plane? Ab 2012 habe ich nichts geleistet. Nach meiner Augen OP2014 geht es endlich wieder los. Ich bin froh wieder arbeiten zu können! Danke der Medizin, danke den Ärzten! Danke meinen Fans, die auf diesen Tag gewartet haben!Nach und nach werde ich meine Werke einstellen. Habt Geduld, Lothar ist wieder da! Versuche täglich neu einzustellen.