Gabor Szabo
Mitglied seit 2013

10 Fragen an Gabor Szabo

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Ich habe schon immer gern gemalt und gezeichnet. Schon zu meiner Schulzeit ist es mir gelungen viele Malwettbewerbe zu gewinnen. Mein Urgroßvater und auch Großvater waren in Ungarn bekannte Kunstmaler, welche mich natürlich auch dazu inspirierten. Als Jugendlicher habe ich mich viel mit Aquarellmalerei beschäftigt.
2. Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Ich versuche Harmonie und Rhythmus der Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten mit meinem Gefühl zu vereinigen. So entsteht ohne Vorlage eine improvisative und spontane Bildgrundlage, welche meistens in eine gegenständliche oder abstrakte Illusion endet.
3. Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Die Kunstwerke entstehen in meinem Atelier.
4. Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Zunächst Autodidakt, dann durch ein Studium der Kunstgeschichte und Malerei.
5. Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Der Ausdruck von Freude und Faszination, sowie dass auch die künstlerische Kraft erkannt wird. Meine Eigenständlichkeit, Ehrlichkeit mir selbst gegenüber und der Wiedererkennungswert meiner Spachteltechnik wurde von meinen Kritikern gelobt.
6. In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Kunst gehört zu meinem Leben.Sie bereitet mir Freude.Der Drang etwas Kreatives zu schaffen.
7. Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Hauptsächlich Leinwandarbeiten in Öl oder Acryl gespachtelt.Ich nehme die Farben unverdünnt, so wie sie aus der Tube kommen und mische diese so auf der Pallette. Danach trage ich sie mit dem Spachtel auf die Leinwand auf. Durch dieses schnelle Verfahren erreiche ich ein spontanes Resultat, welches meinem Temperament entspricht.
8. Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Meistens arbeite ich "Ala- Prima", das heisst, dass in einem Arbeitsgang das Kunstwerk fertig sein muss, damit die Frische und ihr Rhythmus nicht getrübt werden. Es kann je nach Größe Stunden oder sogar einen ganzen Tag beanspruchen. Mein Motto: Den Wert eines Kunstwerkes macht nicht die Dauer der Entstehung aus, sondern der geistige Inhalt.
9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Meine großen Vorbilder sind die großen Künstler des Impressionismus und Nachpressionismus sowie der Expressionisten. Insbesondere die Nähe zu Paul Cezanne aber auch Anklänge an die Arbeiten des zeitgenössischen amerikanischen Landschaftsmalers William Hannum.
10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Auftragsmalerei!Ich kann auch auf besonderen Wunsch und in passender Größe ein Gemälde malen!